Inka Und Maya

Inka Und Maya Die Hochkulturen Mittel- und Südamerikas

in Mexiko, Belize, Guatemala, Honduras und El Salvador lebte. Das Volk der Maya war nicht wie die Azteken und Inka in einem Imperium. erlebte die Kultur der Maya, Inka und Azteken ihren Höhepunkt und wo lebten die Völker? Testet euer Wissen zu diesem spannenden Thema! Maya, Inka und Azteken – auf den Spuren untergegangener Hochkulturen. machu-picchu. Ein Besuch der Ruinenstadt Machu Picchu darf auf. Welche Errungenschaften prägten die Kultur und Gesellschaft der Maya, Inka und Azteken? Azteken, Maya und Inka – Goldene Zeiten und ihr schlimmes Ende. Die Natur ist etwas, das der Mensch nicht geschaffen hat. Das Gegenteil von ihr ist die Kultur.

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Als Inka (Plural Inka oder Inkas) wird heute eine indigene urbane Kultur in Südamerika Augsburg , ISBN , S. ; ↑ Hans-Joachim Löwer: Wir sind noch nicht gestorben – Inka, Maya, Azteken – Einst-Jetzt. Nürnberg. Maya, Azteken, Inka – was ist das eigentlich? Das W:O:A wird ganz im Zeichen historischer Hochkulturen aus Amerika stehen. Dabei geht es immer. erlebte die Kultur der Maya, Inka und Azteken ihren Höhepunkt und wo lebten die Völker? Testet euer Wissen zu diesem spannenden Thema!

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Sie diente politischen, wirtschaftlichen und auch religiösen Zwecken: Häufiges Ziel war die dynastische Kontrolle über konkurrierende Stadtstaaten, d. Gesichert scheint jedoch, dass die Maya sich den Kosmos in mindestens drei Ebenen gegliedert vorstellten, nämlich Unterwelt, Erde und Himmel. Dort leben vor allem Maya vom Stamm der Tzotzil. So lässt sich zum Beispiel an den Bauten der heutigen Ruinenstädte aus der Https://icoship.co/online-casino-jackpot/beste-spielothek-in-polzen-finden.php der spanischen Eroberung gut ablesen, dass die Religion offensichtlich nicht mehr die herausragende Rolle spielte wie in der Zeit der Klassik. Caragui-Stämme, die zähen und anhaltenden Widerstand leisteten, bis an den Fluss Ancasmayo dessen click here Lage im heutigen ecuadorianisch- kolumbianischen Grenzgebiet nicht feststeht.

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Maya, Azteken, Inka – was ist das eigentlich? Das W:O:A wird ganz im Zeichen historischer Hochkulturen aus Amerika stehen. Dabei geht es immer. Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die Bemerkenswert ist, dass den Maya, ebenso wie den übrigen Völkern Amerikas (mit Ausnahme der Inkas, die in geringem Umfang Lamas nutzten). Als Inka (Plural Inka oder Inkas) wird heute eine indigene urbane Kultur in Südamerika Augsburg , ISBN , S. ; ↑ Hans-Joachim Löwer: Wir sind noch nicht gestorben – Inka, Maya, Azteken – Einst-Jetzt. Nürnberg. Die Maya, Inka und Azteken entwickelten eine differenzierte Hochkultur, deren Aufstieg und Niedergang uns bis heute fasziniert. Die Ruinen einiger. Von bis n. Völklinger Hütte, abgerufen am Tocapuwie Astronomie und Kalendersystem, sind in den Anden Kulturelemente, die wahrscheinlich bereits weit vor den Inka entwickelt und nur von einer kleinen Schicht von Gelehrten beherrscht wurden. Wie bei den Azteken und Maya hatten die Inka eine strenge Gesellschaftsordnung, Hotel Circus Circus deren Spitze der Inkaherrscher stand. Es wurde in einem Kasten aus Stroh go here und als Heiligtum verehrt. Auch die Ankunft der Spanier wurde als ein solches Pachacuti betrachtet.

Das Volk lebte nach vier verschiedenen Kalendern, wobei jeder einen eigenen Zweck erfüllte. Auf diese Weise wussten die Maya ganz genau, wann religiöse Zeremonien stattfinden sollten, und wann es am besten war, die Felder zu bestellen.

Die Maya leben heute in Guatemala und Mexiko. Auch die Inka waren ein Indianervolk. Von bis n. Während seiner Blütezeit bestand das Reich der Inka aus 10 Millionen Menschen, obwohl nur der Inka-Kaiser selbst und seine riesige, Die Hauptstadt des Inka-Reichs war damals die heute so multikulturelle und malerische Stadt Cuzco, in der Sie noch immer viele der Bauwerke der Inka bei unseren Reisen nach Peru erleben können.

Das bedeutete auch, dass es viele verschiedene Sprachen gab, und zwar bis zu ! Obwohl es so viele Sprachen gab, gab es bei den Inka — im Gegensatz zu den Maya und den Azteken — keine Schriftsprache.

Die Oberschicht wollte sich vom Rest der Bevölkerung deutlich abgrenzen. Daher wickelte man den Kopf von Neugeborenen in ein straffes Tuch, sodass der Schädel kegelförmig wurde.

Auf diese Weise strahlte der deformierte Schädel Macht und Respekt aus. Auch das Volk der Inka erbrachte Menschenopfer.

Sie opferten besonders gesunde und schöne Kinder, da dies wohl das teuerste Geschenk sein musste, das man den Göttern machen konnte.

Zweifelsohne waren die Inka kompetente Ingenieure und Architekten. Als die Ruinen vom amerikanischen Archäologen Hiram Bingham gefunden wurden, war es klar, dass die Inka ein unfassbares Verständnis für Bauwerke und Konstruktionen hatten.

Die Spanier nahmen die Inka als Sklaven, während jene, die vor der Sklaverei flohen, an den von den Spaniern eingeschleppten Krankheiten starben.

Die Azteken waren genau wie die Maya und Inka ein Indianervolk. Die Azteken regierten im Es gab aber unzählige Dialekte und sogar ein Alphabet, das aus Symbolen und Zeichenschrift bestand.

Die Azteken waren nicht in einer Nation vereint, sondern bestanden aus sieben verschiedenen Stämmen. Diese sieben Stämme sahen sich selbst niemals als ein gemeinsames Volk, was zu internen Streitigkeiten führte.

Auch die Azteken waren fähige Architekten. Sie errichteten unter anderem den riesigen Pyramidentempel mitten in ihrer Hauptstadt Tenochtitlan, welche heute unter dem Namen Mexico City bekannt ist.

Genau wie die Maya und Inka opferten auch die Azteken Menschen. Ganz oben auf den Pyramidentempel der Azteken fanden diese Menschenopfer statt, wobei häufig mehr als ein Mensch gleichzeitig geopfert wurde.

Sie verfügten für das jeweilige Zeitalter gesehen über profundes Wissen auf Gebieten, wie beispielsweise der Mathematik und der Astronomie , welches anderen bis dahin noch verborgen geblieben war.

Wenn man nun nach Unterschieden suchen möchte, so gilt es hierfür verschiedene Kriterien in Augenschein zu nehmen, die da wären die Region, in der sie jeweils lebten, die Religion, die Sprache sowie die Klärung der Frage, ob es noch Nachkommen dieser Indianerstämme Mittel- und Südamerikas gibt.

Wo gibt es Pyramiden? Wie hilfreich finden Sie diesen Artikel? Verwandte Artikel. Epochen der Menschheitsgeschichte am Zeitstrahl darstellen.

Seit wann gibt es Schokolade? Der Maya-Kalender - Erklärung und Berechnungen. Der militärische Erfolg gegen die Chanca hatte es ihm offenbar ermöglicht, sich gegen seinen von Huiracocha Inca eigentlich als Thronfolger vorgesehenen Halbbruder Urqu durchzusetzen, der dem Vater auf dessen Alterssitz folgte.

Seit diesem Machtwechsel, der mit einem politischen, kulturellen und religiösen Umschwung einherging, [30] gibt es genauere geschichtliche Aufzeichnungen.

Jahrhunderts übernahm, wird als eigentlicher Schöpfer des Inka-Imperiums der expansiven Hochphase betrachtet.

Kanäle zu den Flüssen Saphi und Tullumayu , die durch die gesamte Stadt führten, versorgten die Einwohner mit frischem Wasser und hielten sie sauber.

Während seiner Regierungszeit kam es wiederholt auch zu Aufständen und Rückschlägen. Vermutlich übernahmen die Inka manche organisatorischen Elemente, z.

Der Vormarsch der Inka nach Süden kam offenbar bereits unter Yupanquis Vater im heutigen Zentralchile zum Stehen, [36] wo am Fluss Maule eine vom Inca Garcilaso überlieferte, für die Inka unvorteilhaft ausgegangene Entscheidungsschlacht stattgefunden haben soll.

Chronisten zufolge zogen sich die Inka erst in den Jahrzehnten kurz vor Ankunft der Spanier auf das Gebiet nördlich der Atacamawüste zurück und gaben die Kontrolle der südlich gelegenen Täler auf.

Die Inka rächten sich durch die Entsendung einer Armee, die Samaipata zurückeroberte, die Festung wiederaufbaute und zum Bestandteil ihrer Verteidigungslinie an den Ostabhängen der Anden machte, um sich gegen Einfälle der Tieflandstämme zu schützen.

Hohe Würdenträger der unterlegenen Stämme behielten anfangs wichtige Verwaltungsfunktionen. Ihre Söhne mussten sie allerdings nach Cuzco schicken, wo sie eine Ausbildung und Indoktrination im Sinne der Inka erhielten und ihnen auch als Geisel dienten.

Nach seinem Tod möglicherweise wurde er ermordet entbrannte zwischen den beiden engsten Witwen eine erbitterte Rivalität um die Erbfolge ihrer Söhne, die mit allen Mitteln der Hofintrige bis hin zum Bürgerkrieg ausgetragen wurde.

In den ersten Jahren seiner Herrschaft wurde er von einem Onkel bei den Regierungsgeschäften unterstützt.

Caragui-Stämme, die zähen und anhaltenden Widerstand leisteten, bis an den Fluss Ancasmayo dessen genaue Lage im heutigen ecuadorianisch- kolumbianischen Grenzgebiet nicht feststeht.

Dazu wurden gewaltige Höhenfestungen mit steinernen Schutzwällen als Operationsbasis errichtet. Doch der Sohn erlag zusammen mit einer Viertelmillion Menschen kurz vor dem Tod seines Vaters einer fremdartigen Seuche möglicherweise die Pocken [51] , die vermutlich bereits indirekt von Europäern eingeschleppt worden war [36] und sich von Mittelamerika aus verbreitet hatte.

Atahualpa, der bereits in Tomibamba zur Welt gekommen war, entstammte der Ehe seines Vaters mit Tocto Koka, der letzten lebenden Prinzessin aus der Dynastie der Scyrs aus dem ecuadorianischen Quito.

Bis dahin hatte er mit seinem Vater immer im Norden gelebt. Ergebnis war nicht nur die fast vollständige Auslöschung des königlichen Ayllu samt Ehefrauen und Säuglingen, sondern auch der Priesterschaft, der höchsten Beamten, der Amautu inkaische Gelehrte , ja selbst der Quipucamayoc Knotenschriftkundige.

Die schnelle Expansion der Inka und deren Zwangsregime mit Deportationen hatten eine enorme Unzufriedenheit unter den unterworfenen Völkern hervorgerufen, die zur Instabilität des Reiches beitrug, und zu Aufständen der Völker, die nun eine Chance zur Befreiung erkannten, was Pizarro systematisch nutzte.

Atahualpa unterschätzte bei der Ankunft der Spanier die von ihnen ausgehende Gefahr. Am November befand sich Pizarro mit Gefährten in Cajamarca.

Angesichts der erdrückenden Übermacht hatte Pizarro seine einzige Chance darin gesehen, sich der Person des Herrschers zu bemächtigen, und einen Hinterhalt vorbereitet.

Als Atahualpa mit seinem Gefolge erschien, griffen die Spanier plötzlich an. Die panikerfüllte Armee des Inka war zu keiner Gegenwehr fähig, Atahualpa wurde gefangen genommen und mehrere Tausend seiner Soldaten, darunter viele Adelige und Offiziere, wurden niedergemetzelt Schlacht von Cajamarca.

Atahualpa bot Pizarro an, sich gegen einen Raum voller Gold und Silber freikaufen. In den folgenden Monaten wurden dafür Tempel und Schatzkammern des Reiches geplündert.

Während dieser Zeit regierte Atahualpa weiterhin. Im Mai war das versprochene Gold und Silber abgeliefert, wurde eingeschmolzen und unter Pizarros Männern aufgeteilt.

Atahualpa wurde aber nicht freigelassen, sondern in einem fingierten Prozess zum Tode verurteilt und am Juli durch Erdrosselung mit der Garrotte hingerichtet.

Mit dem Tod des Inka begann das Reich sich aufzulösen. Einige der früher von den Inka unterworfenen Stämme schlugen sich auf die Seite der Eroberer, in der Hoffnung, dadurch ihre Unabhängigkeit zu erreichen.

Atahualpas General Quisquis, der die Hauptstadt besetzt hatte, versuchte vergebens, die Spanier aufzuhalten.

November erreichte Pizarro Cuzco. Letztlich aber scheiterte der Aufstand und Manco zog sich mit seinen Anhängern nach Vilcabamba an den Osthang der Anden zurück.

Von dort aus leistete er den spanischen Eindringlingen durch Guerillaaktionen weiter Widerstand, bis er von sieben Spaniern ermordet wurde, die nach innerspanischen Auseinandersetzungen zu ihm geflohen waren.

Zeiten des Widerstands und friedlicher Koexistenz wechselten ab, bis der spanische Vizekönig nach der Ermordung eines spanischen Botschafters Vilcabamba den Krieg erklärte.

Doppelherrschaft war bereits in den Andenkulturen anzutreffen, die vor den Inka bestanden. Auf diese Weise haben wir es mit einer vierfachen Machtaufteilung zu tun.

Innerhalb der Stadthälfte hatte der Curaca einen yanapaq , einen Mitarbeiter, der einer niedrigeren sozialen Klasse angehörte und ihm untergeben war.

Auch in einer der Herkunftsmythen der Inka spielt die Zahl vier eine zentrale Rolle. Eine besondere Stellung unter diesen Beamten nahmen die Quipucamayoc ein, die ihren Beruf vererbten.

Es gibt deshalb begründete Überlegungen, beispielsweise von Tom Zuidema und Pierre Duviols, dass die Zahl der 14 Inka-Herrscher nicht eine lineare, chronologische Reihenfolge darstellt, [64] sondern auf dem Missverständnis der Konquistadoren beruht, weil sie die ihnen selbstverständliche europäische Linearitätsvorstellung auf die inkaischen Verhältnisse übertrugen.

Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Geschichte der Inka-Herrschaft als religiöse Vorstellungen oder symbolische Organisationsprinzipien zu deuten ist.

Da die Inka und ihre Nachbarn Geld nicht kannten, beruhte der Handel, aber auch militärische Allianzen auf dem System der Reziprozität.

Die Bejahung wurde mit ausgiebigen Festen gefeiert. Erst bei Ablehnung kam es zur Schlacht, die das Inkaheer in der Regel gewann.

Der besiegte Herrscher wurde dann als Gefangener nach Cuzco verschleppt, wo er nach vorausgegangenem, allzu heftigem Widerstand getötet wurde.

Typisch für die Inka-Herrschaft war jedoch nicht die Beseitigung der lokalen Autoritäten, in den Anden Curacas genannt, sondern die Installation einer kunstvoll ausgefeilten Kolonialherrschaft der Inka, bei der die lokalen Autoritäten nicht ihrer Macht entkleidet, sondern durch die Aufrechterhaltung der Illusion von Autarkie und Selbstbestimmung im Gegenteil zur Kooperation gestärkt wurden: Wurde ein lokaler Adeliger entmachtet, so wurde seine Autorität auf seinen Sohn oder Bruder übertragen.

Als Kompensation für die eigene Unterwerfung und um sie für die neuen Machthaber einzunehmen, wurden die besten Soldaten des Besiegten zur Entschädigung eigener Verluste mit nützlichen Geschenken überhäuft.

Nach dem Prinzip der Reziprozität wurde der verfeindete Nachbar des Unterworfenen häufig als Nächstes bekriegt.

Ein Sieg verpflichtete daher zur nächsten Schlacht. Auch hierdurch ist die erstaunliche Geschwindigkeit zu erklären, mit der die Inka ihr Reich ausdehnten.

Sie nutzten das Prinzip der Reziprozität, um die traditionelle Loyalität der jeweiligen ethnischen Gruppen und Siedlungen zu ihren lokalen und regionalen Machthabern zu nutzen.

Hinzu kam das traditionelle diplomatische Mittel strategischer Heirat zwischen Mitgliedern der imperialen Monarchie und provinzieller Dynastie : die dynastische Verbindung.

Sie war von den Inka insofern genial verfeinert worden, als ihnen praktisch auf jeder sozialen Stufe der Machthierarchie durch die akllawasi eine adäquate und prestigeträchtige Möglichkeit zur Heiratsvermittlung zur Verfügung stand.

Wurden die Stammeskönige mit den Prinzen und Prinzessinnen der Inka verheiratet, so identifizierten sich die lokalen Curacas mit der Macht und Autorität des Zentralstaats dank der ihnen vermittelten Aclla.

Gleichzeitig diente diese Methode indirekter Herrschaft dazu, die eigentliche Arbeitsverteilung des Mitimae-Systems auf die einzelnen Ayllus den politischen Herrschern der einzelnen Ethnien zu überlassen.

Der offensichtliche Eingriff des Zentralstaats in das Alltagsleben der Dörfer und Provinzen und die erforderliche Bürokratie wurde dadurch geringer, Ungerechtigkeiten als Ausgangspunkt für mögliche Rebellionen wurden den regionalen und lokalen Machthabern zugewiesen und die Durchsetzung des Willens der Zentralmacht durch die beiden Provinzgouverneure, die dem Inka-Adel entstammten und den scheinbar autonomen Provinzadel kontrollierten, sichergestellt.

Statt eines aufgeblähten bürokratischen Apparats, der mangels Schrift in Permanenz tagen müsste, um alle Ressourcen und Produktionspläne aufeinander abzustimmen, wurde auf jeder lokalen und regionalen Ebene die erforderliche Entscheidung schnell getroffen und durchgesetzt.

Der Ayllu , nicht die Familie, war die Basiseinheit der Gesellschaftsstruktur. In inkaischer Zeit wurde die blutsverwandte Bindung abgemildert, insofern dem Ayllu alle einer territorialen Einheit, einem Wohnort angehörten.

Es kam zur Bildung paralleler väterlicher und mütterlicher Abstammungslinien, nach denen Männer von der väterlichen, Frauen von der mütterlichen Seite abstammten.

Typisch für andine Traditionen bereits weit vor den Inka war eine vertikale Wirtschaftsweise. Jede ökologisch-klimatische vertikale und horizontale Zone der Anden beschränkt die Bewohner auf die Nutzung bestimmter latitudinal geschichteter Ressourcen, wie bestimmter anbaubarer Nutzpflanzen, Weideflächen, Nutztiere, Salze, Metalle und Erze , Brenn- und Bauholz, Honig und Obst.

Das Problem unterschiedlicher Verteilung dieser Ressourcen, das in den meisten Teilen der Welt auch in vorindustrieller Zeit durch Handelsbeziehungen gelöst wurde, ermöglicht einer Händlerklasse die Aneignung von Ressourcen, der Bildung von Kapital und der Ungleichverteilung von Kapital und Ressourcen.

In diesem Wirtschaftssystem zirkulierten neben Rohstoffen und Nahrungsmitteln auch Menschen, die sich durch verwandtschaftliche Beziehungen zu gegenseitiger Solidarität verpflichtet sahen.

Das letzte Drittel stand zur kollektiven Subsistenz zur Verfügung. Die Inka dehnten dieses System auf die neuverteilten Flächen aus.

Gleichzeitig erhöhten sie durch die Terrassierung und Bewässerung die gesamte Anbaufläche. Auch mit der Einführung von Lama- und Alpaca-Herden in solche Gebirgsregionen, in denen sie bisher nicht heimisch waren, und mit der Einflussnahme auf die angebauten Feldfrüchte erhöhten die Inka die Effizienz.

Mit den so erwirtschafteten Überschüssen wurden Vorräte in separaten Speichern qullqa des Inka und der Tempel gesammelt.

Darüber hinaus praktizierten die Inka eine Institution, die eine ganz besondere Faszination auf die Spanier ausübte: mitmay.

Die Besiegten hatten für den neuen Feldzug ein Kontingent von Soldaten zu stellen. Später stellten ausgerechnet die Chachapoya die Königsgarde.

Angesiedelte Mitimae und einheimische Bevölkerung beobachteten einander mit Misstrauen und reduzierten so das Risiko subversiver politischer Auflehnung für die Inka.

Gleichzeitig änderten die Inka zusammen mit der Ansiedlung und Neuverteilung die Nutzung des Agrarlands.

So erfüllte die Mitimae auch eine ökonomische Funktion, die zur Vorratsbildung beitrug. Dieser Status wird in der Literatur mal als Staatssklaven , mal als Leibeigene oder als persönlicher Diener abgehandelt.

Die Yanacona gehörten zum Haushalt bestimmter Inkaherren, denen sie zeitlebens zu persönlicher Treue verpflichtet waren.

Im Gegenzug waren sie allgemein von der landwirtschaftlichen Arbeitssteuer und der Mitimae ausgenommen. Das Drittel der landwirtschaftlichen Fläche, die der Inka beanspruchte, wurde gelegentlich durch Yanaconas bewirtschaftet.

Ihre Loyalität gegenüber ihrem Inkaherrn übertraf die gegenüber der heimischen ethnischen Gruppe oder dem Ayllu.

Seine Gemahlin soll sich für die Umwandlung der Todesstrafe in eine lebenslange Zwangsarbeit verwendet haben.

Eine weitere Gruppe, die einen speziellen bürgerlichen Status innerhalb der Inka-Kultur genoss, waren die Camayos. Wie die Yanaconas arbeiteten sie in den kaiserlichen Haushalten in Cuzco und der Provinz, waren von der landwirtschaftlichen Arbeitssteuer befreit, erlangten aber nicht die Vertrauens- und Machtstellungen der Yanaconas.

Nicht selten waren ganze Dörfer als Handwerks- Camayos auf ein bestimmtes Handwerk spezialisiert und konnten, wie die Mitimae, umgesiedelt oder einem Provinzfürsten zum Geschenk gemacht werden.

Der Inkastaat stellte ihre Reproduktion durch Nahrungsmittel im Tausch gegen ihre Handwerkserzeugnisse oder durch Felder sicher, die er ihnen zur Verfügung stellte.

Der Status des Camayo war erblich; besondere Leistungen brachten Ehre und Prestige bis zur Berufung an den Hof in Cuzco ein und wurden auch materiell reich belohnt.

Sozialen Aufstieg erlaubte der Status des Camayos aber nicht. Aus der Hauptstadt Cuzco, dem rituellen und politischen Zentrum, machten sie ein architektonisches Vorzeigeobjekt, das jeden Besucher zum Staunen bringen sollte.

Stil und Bauweise setzten sich schnell überall im Reich durch. Dabei berücksichtigten sie bei den Bauten immer die Umgebung und versuchten sie miteinander zu kombinieren.

In Regionen, in denen noch keine entsprechende städtischen Zentren existierten, errichteten die Inka Städte, wie Huanuco Pampa. Liter Mais.

Die gewaltigen Bauten aus Granit hatten nicht allein praktischen Wert, sondern dienten — wie jede Herrschaftsarchitektur — auch als sichtbare Demonstration der Macht.

Potentielle Feinde sollten damit beeindruckt werden. Im Gegensatz zu den übrigen Andenkulturen bevorzugten die Inka steinerne Gebäude selbst an der Küste, wo Stein schwer zu beschaffen war.

Diese wurden mit Wasser getränkt, bis sie quollen und das Gestein sprengten. Mit Werkzeugen aus Bronze , Hämatit , Stein und Holz wurden sie bearbeitet, mit feuchtem Sand geschliffen und entgegen weitverbreiteter Ansicht mit einem Mörtel zusammengesetzt, den man nicht sieht.

Auch aus Agavenfasern wurden Taue für die Hängebrücken geflochten. Zur Versorgung des riesigen Reiches siedelten die Inka im ganzen Lande Bauern um, teils zur Befriedung politische mitimae , teils zur besseren landwirtschaftlichen Nutzung ökonomische mitimae.

Sie förderten den Austausch von Waren zwischen den verschiedenen Lebensräumen der Anden. Damit machten sie brachliegende Wüsten und Hochtäler fruchtbar.

Jeder noch so steile Hang, der aufgrund des Klimas landwirtschaftlich nutzbar war, wurde terrassiert. Angebaut wurden zumeist Kartoffeln und Mais.

Aus Mais erzeugten sie auch die für rituelle Zwecke verwendete Chicha. An den Ufern des Titicacasees entwickelten sie ein Entwässerungssystem, das selbst Feuchtgebiete bebaubar machte und die Auswirkungen von Frostschäden minderte.

Sünden und Verbrechen wurden im Tawantinsuyu von Richtern huchakamayuq nach eigenem Gutdünken die Inka kannten keine Schrift gerichtet.

Die Tötung als eines der schlimmsten Verbrechen wurde nach sozialen Gesichtspunkten abgestraft: Der Mord an einem Kuraka wurde mit Vierteilung geahndet, der Mord an einem gewöhnlichen Bauern nur mit Auspeitschen.

Vorsätzlicher Mord wurde ebenfalls härter bestraft als Totschlag aus Eifersucht oder im Streit. Die nachhaltige Verletzung einer Person, die sich danach nicht mehr selbst unterhalten konnte, wurde damit bestraft, dass der Straftäter sein Opfer zu ernähren hatte.

War ihm dies nicht möglich, wurde seine Strafe erheblich schwerer, während der Inka die Versorgung des Opfers übernahm.

Kommunales Eigentum hatte einen höheren Wert als Privateigentum, was auch in der Abstufung der mit seiner Verletzung verbundenen Strafen zum Ausdruck kam.

Die Wasserentnahme aus einem öffentlichen Brunnen, die Jagd auf kommunalem Land ohne Erlaubnis oder die Beschädigung bzw. Überlebte er dies zwei Tage, war seine Unschuld bewiesen.

Lasst sie die Arbeiten ihrer Väter lernen; das genügt für sie. Nach Baten und Juif wird dieser segregierende Bildungszugang durch ein nachweislich geringes Humankapital zu Beginn des Jahrhunderts gestützt.

So war der Zahlenalphabetismus der Peruanischen Indigenen im frühen Jahrhundert halb so hoch wie derjenige der Spanier und Portugiesen.

Bildung wurde nur den jungen, männlichen Adeligen in Cuzco vermittelt. Dort konzentrierten sich in einem Quartier die Schulen, in dem auch die amawta , die Gelehrten und die harawiq , die Dichter wohnten.

Zu den vier wichtigsten Studienfächern gehörte die Sprache Runa Simi bzw. Zum Ausgleich des Mond- und Sonnenjahrs folgten den zwölf Monaten fünf bzw.

Den schönsten Mädchen des Reiches standen die Akllawasi offen, die von den Spaniern für Klöster gehalten wurden. Hier erhielten sie von den Mamakuna eine intensive und methodische Erziehung in gutem Benehmen, Hausarbeit, Weben und der Sonnenreligion.

In der Einführung wurde gesagt, die Inka hätten keine Schrift gekannt. Auch wäre es höchst seltsam, wenn ein Volk, das keine Schrift kennt, in seiner Sprache Worte für Schrift qillqa , schreiben und lesen besitzt.

Nicht zuletzt die weit zurückreichenden astronomischen Kenntnisse, die die Inka hatten und die nur mittels komplizierter Mathematik und Geometrie erklärbar sind, lassen sich nicht allein mit Hilfe von Quipus und mündlicher Überlieferung erklären.

Inka Und Maya - Maya, Azteken, Inka – was ist das eigentlich?

Wiraqucha oder Qun Tiksi Wiraqucha galt in vorinkaischer Zeit als recht irdisch sich gebärdender, allmächtiger, seit ewiger Zeit existierender Schöpfergott, der alles aus dem Nichts schuf. Lasst sie die Arbeiten ihrer Väter lernen; das genügt für sie. Die Pyramidenbauten dienten, anders als die Pyramiden der Ägypter, nur selten als Grabmäler, sondern fanden vor allem als Unterbau von Opferstätten eine kultische Verwendung. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Die Natur ist etwas, das der Mensch nicht geschaffen hat.

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